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MESA Video Animation

MESA | Ein neuer Teilchenbeschleuniger für die JGU

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz baut aus Fördermitteln des Exzellenzclusters Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter (PRISMA) einen neuen Elektronenbeschleuniger.

Die Animation veranschaulicht Bauweise und Funktionsprinzip von MESA, dem „Mainz Energy recovering Superconducting Accelerator“. Mit einem innovativen Konzept wird ein Teil der Energie, die zur Beschleunigung des Elektronenstrahls benötigt wird, zurückgewonnen. Dieses Prinzip gleicht dem eines Autos mit Hybridantrieb, bei dem die Bremsenergie wieder in die Batterie eingespeist wird.

MESA wird einzigartige Voraussetzungen für Experimente bieten, mit denen die drängendsten Fragen der Teilchenphysik angegangen werden können, wie z.B. Präzisionsmessungen von wichtigen Naturkonstanten oder auch die Suche nach dem so genannten dunklen Photon, dessen Entdeckung wichtige Erkenntnisse über das Rätsel der dunkeln Materie liefern würde.

Die ersten Komponenten von MESA sind ab 2017 im Testbetrieb. Mit der geplanten Fertigstellung der Experimentierhalle des neuen Forschungsbaus für das Centrum für Fundamentale Physik im Jahr 2020 soll MESA voll betriebsfähig sein.

PRISMA Imagefilm

Exzellenzcluster PRISMA:
Auf der Suche nach neuer Physik

Wir wissen bereits einiges über die kleinsten Bausteine der Materie und über die Kräfte, die im Kosmos wirken. Aber klar ist auch: Wir wissen längst nicht alles. Viele Fragen sind offen, darunter die nach der Dunklen Materie: Aus was besteht sie und was ist die geheimnisvolle Dunkle Energie? Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie im Universum? Und welche Rolle spielen die Geisterteilchen – die Neutrinos – im frühen Universum?

Der Exzellenzcluster PRISMA geht den Fragen nach dem inneren Aufbau der Materie und den fundamentalen Kräften im Universum auf den Grund.Erfahren Sie mehr über Forschung und Methoden der Wissenschaftler/innen.

More videos related to PRISMA

Deutsche Version PRISMA Imagefilm: Auf der Suche nach neuer Physik (17.02.2016)   Abtransport eines Mainzer Teilchendetektors zum CERN (11.05.2015)    Exzellenzcluster PRISMA startet Irène Joliot-Curie-Programm (12.12.2013)   

 

PHYSIK IM THEATER - PUBLIC LECTURE SERIES

PHYSIK IM THEATER: Triumph und Tragödie – Vom Sein zum Werden (08.02.2017)

Seit über 400 Jahren machen die Physiker Inventur der Natur – ein einziger Triumphzug. Auf der Suche nach den stabilen Bausteinen der Materie und den Objekten im Kosmos scheinen wir heute am Rand der erkennbaren Wirklichkeit angekommen zu sein: Higgs-
Teilchen und Gravitationswellen verschmelzender Schwarzer Löcher, die Strahlungsrelikte der kosmischen Hintergrundstrahlung und höchst seltsame Materiezustände in der
Nähe des nie erreichbaren absoluten Nullpunkts – alles ist da und erforscht. Aber die Welt besteht nicht nur, ist auch geworden, hat sich entwickelt und ist geboren worden. Woher kommt diese Kreativität der Natur, die Tendenz immer wieder Neues auszuprobieren? Auf unserer Suche nach den stabilen Inseln haben wir das Meer des Instabilen aus den Augen verloren – eine Tragödie.

Harald Lesch studierte Physik in Gießen und Bonn, wo er am Max-Planck-Institut für Radioastronomie promovierte. Nach weiteren Stationen in Heidelberg und Toronto wurde Harald Lesch
1995 zum Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie und Astrophysik – Beobachtende und Experimentelle Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Seine
Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne.

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PHYSIK IM THEATER: Sind wir allein im Universum? Auf Spurensuche im All | Lisa Kaltenegger, Carl Sagan Institute - Cornell University (15.01.2017)   PHYSIK IM THEATER: Massereiche schwarze Löcher und die Entwicklung von Galaxien | Reinhard Gänze, LMU München (05.10.2016)    PHYSIK IM THEATER: Kathedralen der modernen Physik - Eine Teilchendetektor-Führung | Julia Thom-Levy, Cornell University (06.06.2016)      PHYSIK IM THEATER: Die Jagd nach den Geisterteilchen | Joachim Kopp, JGU(12.10.2015)
PHYSIK IM THEATER: Das Universum im Licht der Neutrinos | Georg Raffelt, München(12.09.2015)   PHYSIK IM THEATER: ROSETTA - Wie wir auf einem Kometen landeten | Paolo Ferri, ESA (27.06.2015)   PHYSIK IM THEATER: Die Rätsel unseres dunklen Universums | Matthias Bartelmann, Heidelberg (02.03.2015)    PHYSIK IM THEATER: Urbausteine der Materie – die fabelhafte Welt der Quarks | Hartmut Wittig, JGU (24.11.2014)   PHYSIK IM THEATER: Quantenfische – Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel | Dieter Lüst, MPI Physik München (13.09.2014)
PHYSIK IM THEATER: Das CERN in Genf – Forschen im Grenzbereich des Wissens | Rolf Heuer, CERN (14.05.2014)   PHYSIK IM THEATER: Dunkle Energie, Dunkle Materie und Urknall | Christof Wetterich, Heidelberg (13.01.2014)   PHYSIK IM THEATER: Die Entdeckung des Gottesteilchens und das Weltbild der Physik | Matthias Neubert, JGU (14.09.2013)  

 

JGU Faces

GRC FACES OF EXCELLENCE: Matthias Schott and his particle collisions

Matthias Schott has studied not only Physics, but also Computer Science and Mathematics. After finishing his PhD in Experimental Physics at LMU Munich, he worked for several years at CERN in Geneva where he led a working group of the ATLAS Experiment at the Large Hadron Collider (LHC). In 2012, he received an Emmy Noether grant by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG) to build up his own independent research group at Johannes Gutenberg University Mainz. Later in 2012, he received a prestigious Lichtenberg Professorship by the Volkswagen Foundation.

 

Externe Quellen

Vor einigen Jahren entdeckten Wissenschaftler am CERN ein neues Elementarteilchen: das Higgs-Boson. Dieses Teilchen soll der Materie ihr Gewicht verleihen. Ist also das Higgs an unserem Übergewicht schuld?

Eine Antwort von PD Dr. Georg von Hippel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Welche Möglichkeiten die Kooperation der Rhein-Main-Universitäten Darmstadt, Frankfurt und Mainz bietet, zeigt die Sendung Rhein-Main CAMPUS am Beispiel der Neurowissenschaften, der Friedens- und Konfliktforschung und der Kernphysik (ab 07:51).