Exhibition | Ausstellung

ZoomIn - Vom Sichtbarmachen des Unsichtbaren

Mit bloßem Auge ist die Welt des Allerkleinsten nicht zu erkennen. Wie machen TeilchenphysikerInnen diese kleinsten Strukturen der Materie dennoch sichtbar?

Einige Antworten auf diese Frage erhalten Besucher ab dem 19.10.2017 in der Ausstellung "ZoomIn - Vom Sichtbarmachen des Unsichtbaren" in der Schule des Sehens auf dem Campus der JGU.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen sich das Prinzip des menschlichen Sehens zu Nutze und erweitern dieses, indem sie "Hightech-Augen" - sogenannte Detektoren, bauen. Das sind meist riesige Apparaturen an den ungewöhnlichsten Orten weltweit, die - im Vergleich zum menschlichen Auge - andere Formen von Strahlung und andere Frequenzbereiche als „Lichtquelle“, die zum Sehen nötig ist, nutzen können.

Bis zum 30.11.2017 führt die Ausstellung die Besucher ein in die Welt der Elementarteilchen und deren Nachweis. Der Rundgang zeigt an Beispielen von Großexperimenten wie MESA an der JGU, IceCube in der Antarktis, oder ATLAS am Forschungszentrum CERN mit welchen Methoden die Wissenschaftlerteams am Exzellenzcluster PRISMA den Rätseln der Teilchenphysik auf den Grund gehen.

Denn: Wir wissen bereits manches über die kleinsten Bausteine der Materie und über die Kräfte, die im Kosmos wirken. Klar ist aber auch: Wir wissen längst nicht alles. Viele Fragen sind nach wie vor offen: Was ist die Dunklen Materie. Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie im Universum? Und welche Rolle spielen die Geisterteilchen – die Neutrinos?


ÖFFNUNGSZEITEN

Di | Mi | Do:  14 bis 17 Uhr
geschlossen am 31. Oktober und 01. November!

Eintritt: frei

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